Beratung & Vernetzung

Für Interessierte und Wohnprojektgruppen in Gründung oder Kommunen, die gemeinschaftliches Wohnen fördern möchten gibt es besonders in der Anfangsphase viele offene Fragen und erste Schritte zur Umsetzung sind häufig noch unklar. Wir bieten hierfür unterschiedliche Formate an, die auf dem Weg unterstützen können, wie die kostenfreie Erstberatung oder Informationen zu verschiedenen Schwerpunktthemen.

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Angebote für Interessierte und Initiativen in Gründung

Unsere Angebote sind an konkreten Bedarfen ausgerichtet und sollen gezielt unterstützen. Zu nachstehenden Themen bieten wir daher digitale oder auch Präsenzberatung an. Bei Interesse freuen wir uns über eine Mail an info@netzwerk-wohnen-sh.de.
Es fehlt ein Thema oder die Fragestellung lässt sich nicht darunter einordnen? Wir freuen uns über Fragen aller Art und Impulse per Mail!

Exemplarische Inhalte sind:

  • Erste Schritte Richtung Wohnprojekt
  • Rechtsformen für Wohnprojekte
  • Überblick Finanzierungsbausteine
  • Gruppenorganisation und Entscheidungsfindung
  • Botschaften auf den Punkt gebracht -Leitbild & Ausrichtung kompakt zusammenfassen für die Ansprache nach Außen

Angebot für gemeinwohlorientierte Wohnprojektgruppen:

Manchmal braucht es für den nächsten Schritt zur Umsetzung eines gemeinschaftlichen Wohnprojekts konkrete Unterstützung. Für Wohnprojektgruppen, die in ihrem Prozess bereits etwas weiter fortgeschritten sind, bietet die Landesberatungsstelle für gemeinschaftliches Wohnen SH nach einer qualifizierten Anfangsberatung die Möglichkeit, in begrenztem Umfang die Kosten für externe Fachexpertise zu übernehmen.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme des geförderten Beratungsangebotes:

Die Wohnprojektgruppe ist vornehmlich gemeinwohlorientiert, solidarisch sowie inklusiv ausgerichtet und besteht aus mindestens drei Parteien, die nicht primär verwandt sind.

Die Wohnprojektgruppe hat eine gleichberechtigte Mitsprache- sowie Entscheidungsstruktur und berücksichtigt soziale Aspekte.

Das Wohnprojekt ist grundsätzlich realisierbar: Beispielsweise ist ein Objekt in Aussicht, der finanzielle Rahmen ist dem Grunde nach geklärt oder eine grobe Konzeptskizze ist vorhanden

Der konkrete Ablauf:

Wohnprojektgruppen aus Schleswig-Holstein, die den vorgenannten Kriterien entsprechen, nehmen Kontakt zur Landesberatungsstelle auf, skizzieren den Projektstand und vereinbaren einen Termin. Im Beratungsgespräch wird gemeinsam der konkrete Bedarf für den nächsten Schritt herausgearbeitet.

Auf Basis der Anfangsberatung können in begrenztem Umfang die Honorarkosten für externe Expert*innen in den benötigten Fachbereichen in Anspruch übernommen werden. Hierfür werden Expert*innen mit Expertise im Bereich Gemeinschaftliches Wohnen aus unserem großen Netzwerk einbezogen.

Wichtig zu wissen: Bauherr*innengruppen mit dem Fokus auf Eigentumserwerb können wir u.a. aufgrund unserer Satzung leider nicht fördern.

Sie haben offene Fragen oder sind sich unsicher, ob das Angebot für Sie infrage kommt? Gerne! Wir freuen uns auf Ihre Nachricht per Mail unter: info@netzwerk-wohnen-sh.de

Förderung des gemeinschaftlichen Wohnens durch Vernetzung von Akteur*innen, Initiativen und bestehenden Wohnprojektgruppen

Das Thema gemeinschaftliches Wohnen in SH sichtbar zu machen und damit verbundene Synergien zu fördern, ist eine weitere Aufgabe der Landesberatungsstelle. Indem Akteur*innen voneinander und den unterschiedlichen Aktivitäten landesweit wissen, können Vernetzung und Kooperation gefördert werden. Neben dem Aufbau unserer Website, die Wissen bündelt, planen wir verschiedene Vernetzungsformate sowie jährliche Fachveranstaltungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten rund um Gemeinschaftliches Wohnen. Die Vernetzungsformate richten sich dabei nach existierenden Bedarfen von Initiativen und Gruppen. Gerne greifen wir auch Impulse von bestehenden Wohnprojektgruppen auf, die sich Vernetzungsformate zu Themen wünschen.

Die Landesberatungsstelle fördert zudem das Thema gemeinschaftliches Wohnen durch aktive Lobbyarbeit auf unterschiedlichen Ebenen. Kommunen, die Initiativen oder Wohnprojektgruppen vor Ort haben und sich Unterstützung bei der Förderung Gemeinschaftlichen Wohnens wünschen, können sich ebenfalls gerne an uns wenden.